• Hintergrundbild Über mich

In Kürze

Ich bin Fritz Ilg, Jahrgang 1966, wohne in Hutthurm, bin mit meiner großen Liebe verheiratet und Vater von drei prächtigen jungen Menschen. Von Beruf und aus Berufung bin ich Krankenpfleger. 

Über meine Fotografie

Über einige Jahre habe ich mich intensiv mit Typografie, der Gestaltung von Drucksachen und zuletzt auch von Websites beschäftigt. Über viel visuellen Input bin ich dadurch zur Fotografie gekommen. Die Fotografie ist für mich das Medium, über das ich meine Freude an Schönem selbst künstlerisch-kreativ ausdrücken und mit anderen teilen kann.

Es ist für mich erfüllend, mich in meditativer Weise mit meinen Motiven zu beschäftigen. Dabei versuche ich, hinter dem vordergründig Sichtbaren auch das zu zeigen, was sich darin in mir an Stimmungen, Gedanken und Assoziationen, Werten und Haltungen widerspiegelt. Deshalb habe ich diese Website auch »tiefblick.« genannt.

Wenn für die Fotografie gilt, was Caspar David Friedrich über die Malerei gesagt hat, sind die meisten meiner Bilder sicher auch Selbstportraits:


Der Maler soll nicht bloß malen, was er vor sich sieht, sondern auch, was er in sich sieht. Sieht er also nichts in sich, so unterlasse er auch zu malen, was er vor sich sieht.

 

 

Inspiration

Ich versuche, mit offenen Augen durchs Leben zu gehen, ohne dabei einen sturen und engen »Motivblick« zu haben. Manchmal sind es auch nur kurze visuelle Reize aus dem Augenwinkel, etwa beim Vorbeifahren mit dem Auto, die mich zu einer Fotografie animieren.

Obwohl ich normalerweise zur asiatischen Kultur keinen rechten Zugang finde, beschäftige ich mich in letzter Zeit verstärkt mit der Philosophie und dem ästhetischem Konzept von Wabi-Sabi, in dem ich vieles wiederfinde, was mir für meine Fotografie wichtig erscheint.

Auch wenn ich mittlerweile sicher meinen eigenen Stil gefunden habe, liebe ich es, mir Fotobücher und Fotozeitschriften mit künstlerischem Schwerpunkt anzusehen. Im Bereich der Schwarzweiß-Fotografie zählt nach wie vor "Ansel Adams - Meisterphotos" zu meinen Lieblingsbüchern. Sehr, sehr gerne mag ich die Karten und Kalender des Verlag am Eschbach, bei denen Text und Bild in schöner Weise zusammenkommen.

Geist- und Seelennahrung über die Fotografie hinaus sind mir die nur scheinbar manchmal naiven, aber glaubens- und kraftvollen Texte von Margot Käßmann, Gedichte von Rose Ausländer und Rainer Maria Rilke, die reiche Sprache von Zsuzsa Bank und Christoph Ransmayr, die sehr reduzierte Kunst von Konrad Schmid und Andy Goldsworthy und die Musik von Arvo Pärt und Johann Sebastian Bach.

Bildbearbeitung

Die Möglichkeiten der Elektronischen Bildverarbeitung scheinen unbegrenzt. Dennoch halte ich mich bei ihrem Einsatz soweit als möglich zurück. Meine Bilder entwickle ich in Adobe Lightroom. In der Regel nehme ich leichte Korrekturen an Kontrast, Farben und Belichtung vor, zum Schluss werden die Bilder geschärft. Gelegentlich setze ich Bilder einer Belichtungsreihe in einer HDR-Software zusammen. Nur in Ausnahmefällen kommen Stempel- und Korrekturwerkzeuge von Photoshop zum Einsatz. Auf den Einsatz der sog. Kreativfilter verzichte ich völlig, ebenso wenig halte ich von »Composings«, bei denen etwa ein passender Himmel einkopiert wird.

Ausrüstung:

Sony DSC-H1 (bis Herbst 2011)
Canon EOS 600D (seit Herbst 2011)
Sigma 18-50mm F2.8-4.5 DC OS HSM
Tamron AF 70-300mm 4-5.6 Di SP VC USD
Soligor Zwischenringe 12/20/36 mm
Hoya Graufilter ND8
Hoya Circular-Polfilter
Cokin P Grauverlauffilter ND2/ND4/ND8
Vanguard Alta Pro 263AB Stativ mit Kugelkopf SBH-100

Adobe Photoshop CS6
Adobe Lightroom 4
Photomatix Pro 4